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Ubuntu 6.10 Edgy Eft

26. Oktober 2006 – 23:55 Uhr

Das neue Ubuntu ist da! Kernel, Gnome und diverse Applikationen sind in allerneuesten Versionen enthalten, u.a. Firefox 2.0 und OpenOffice.org 2.0.4. (via Heise)

In diesem Sinne eine Frage an die Ubuntu-User unter den geneigten Lesern, die das System schon länger, eventuell schon seit mehreren Versionen nutzen:

Ist ein komplettes Update von der Vorversion 6.0.6 (Dapper Drake) überhaupt sinnvoll? Mit der Aktualisierungsfunktion und braven regelmäßigen Updates über die Paketverwaltung (was einem ja sehr leicht gemacht wird, quasi halbautomatisch) müsste man doch ebenfalls laufend auf dem neuesten Stand sein?

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5 Kommentare zu ›Ubuntu 6.10 Edgy Eft‹

  1. Konstantin Klein

    Nicht ganz, Euer Ehren. Mit regelmäßigen Update bringt man die installierten Programme auf den neuesten Stand, nicht aber die ganze Distribution. Denn zu jedem neuen Release gehört nicht nur, alles bisherige zu aktualisieren, sondern auch, neue Programme dazuzupacken und andere, die es eben nich mehr so weit gebracht haben, wegzulassen.

    In meiner (K)Ubuntu-Zeit (3 Releases, zwei Plattformen) ist es mir zwischendurch passiert, dass ich für drei Wochen den Mailer wechseln musste, weil die neueste Version von KMail einfach kaputt war, und mich von einem Paketinstaller (Namen vergessen) verabschieden musste, weil KDE inzwischen einen anderen hatte.

    Umso erstaunter war ich als Mac-Newbie, dass mit ganz normalen Patch-Sitzungen plötzlich die Versionsnummer einen hochzählte (von 10.4.7 auf 10.4.8).

  2. kiesow

    das problem ist, das die distribution quasi eingefroren wird und danach nur noch mit sicherheitsrelevanten und sehr wichtigen updates versorgt wird.
    mein openoffice hängt z.b. bei 2.0.2 rum. andere programme wie z.b. kile (LaTeX-editor) und sylpheed-claws (mailprogramm) sind in den dapper-quellen etliche versionsnummern hinterher, weshalb einem gar nichts anderes übrig bleibt als sich andere paketquellen zu suchen oder selber zu compilieren.
    auf dem neuesten stand ist man AFAIK immer nur dann, wenn man die aktuelle test-distri nutzt. mit edgy sind die programme jetzt also auch eingefroren.

  3. Boris Stumpf

    Und wie erneuert man sein »Dapper« dann elegant zu einem »Edgy«? Geht das überhaupt, ohne dass einem handgepflegte Konfigs (z.B. Xserver wg. Monitor und Maus etc.) im Orkus verschwinden? Und über die Paketverwaltung installierte (und aus Quellen zuvor hinzugefügte) Software?

    Ahje, Fragen, Fragen, Fragen… (mal sehen, ob es da im Ubuntu-Userforum dann Tipps und Tricks zu gibt)

  4. kiesow

    tja, was mit programmen aus anderen quellen passiert, weiss ich auch noch nicht so genau.

    zum updaten reicht aber “sudo update-manager -d -c” in der konsole einzugeben, dann startet der update-manager. die configs *sollten* nicht überschrieben werden …

  5. Konstantin Klein

    Nochmal aus meinen Erfahrungen: Der Ubuntu-eigene Update üebrschreibt die configs fremder Programme tatsächlich nicht. Jedoch kann es vorkommen, dass diese Programme sich auf, sagen wir mal: Bestandteile (libraries, engines, you name it) der alten OS-Version verlassen, die in der neuen Version nicht mehr vorhanden sind. Ganz klassisches Beispiel: Eclipse oder andere Java-basierte Anwendungen. Java ist, weil proprietär, kein Bestandteil der eigentlichen Ubuntu-Distros, sondern muss immer nachgeladen werden. Ich habe in diesem Zusammenhang bei Ubuntu erlebt (beim Upgrade von 5.04 auf 5.10), dass die neue Version das alte JavaRE zerschießt und (bis zur Bereitstellung einer entsprechenden Binaries durch wasweißichwen) keine neue Installation zulässt.

    Ganz überraschungsfrei ist die Sache also nicht.

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