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Modernes Webdesign mit CSS

21. Oktober 2006 – 21:03 Uhr

Soeben schneit mir enorm überraschend ein Rezensionsexemplar von Peruns CSS-Buch auf den Tisch (bzw. in die nächstgelegene schmuddelige Packstation):

Modernes Webdesign mit CSS
Jan Heinicke, Vladimir Simovic; Düsseldorf 2006 (Data Becker)
ISBN 10: 3-8158-2598-9

Da muss ich also demnächst mal rezensieren? Will und werde ich natürlich auch. Etwas Geduld bitte. Aber der erste Eindruck ist schon mal gut:

Das solide Hardcover-Buch kommt mit seinen rund 560 Seiten nicht nur äußerlich umfangreich daher, eine gute Seitenausnutzung nebst recht normalem Text-Satz deutet klar auf inhaltlichen Umfang hin. Das ist erfreulich, weil viele Computerbücher nur den Eindruck von Inhaltsfülle erwecken, indem sie mit reichlich Weißflächen, großen Absatzabständen und viel Zeilendurchschuss ›Seiten schinden‹. Und damit Preis.

Beim ersten groben Überschlagen erscheint mir der klar dominierende Text angenehm lesbar gesetzt und reichlich mit Codebeispielen und zugehörigen Screenshots bereichert. Grafiken sind in Schwarz-Weiß bzw. Graustufen gehalten, was völlig ausreicht.

Ganz eindeutig ein Arbeitsbuch, das offenbar vernünftige Grundlagen legen und im Verlauf des Durcharbeitens zum erfolgreichen Umgang mit komplexen Weblayout-Aufgaben auf der Basis zeitgemäßer Webstandards führen möchte.

Mehr demnächst hier im Blögchen, wenn ich dazu gekommen bin, tiefer ins Buch hineinzulesen…

Weitere konkretere Infos zum Inhalt plus Leseprobe gibts bei Perun selbst…

Creative Commons License
Dieser Inhalt (Textbeitrag und Fotos) ist unter einer Creative-Commons-Lizenz BY-NC-ND lizenziert.

3 Kommentare zu ›Modernes Webdesign mit CSS‹

  1. Perun

    Hallo Boris,

    da bin ich froh, dass die Rezensionsexemplare ankommen. Über eine Rezension würde ich mich freuen, aber du musst dich dabei nicht abhetzen.

  2. kiesow

    OT: also seit ich mich mit LaTeX – und deshalb zwangsläuftig auch mit typografie – beschäftige, habe ich ein ganz anderes verhältnis zu weißflächen, abständen und auch zeilendurchschuss bekommen. ist ziemlich interessant, was da alles als optimal betrachtet wird.

  3. Boris (Autor)

    @kiesow: Leider betrachten manche Verlage bei manchen Büchern diese Dinge nicht aus Layout- und damit zuletzt ästhetischen Gesischtspunkten heraus, sondern blasen sie mit viel Weißfläche, großer Schrift und viel Durchschuss künstlich auf, damit sie dicker werden und »nach mehr« aussehen. Habe da schon dreiste Beispiele gesehen.

    Aber sonst ist Weißfläche auf einer (Druck- und Web-) Seite natürlich ein gestalterisches Element, dem genau wie anderen typografischen Feinheiten viel Aufmerksamkeit gehört.

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