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Ubuntu, zweiter Anlauf

17. Juni 2006 – 0:40 Uhr

So. Dank der netten CD-Kopie-Spende von AlexZ habe ich nun das Ubuntu-Linux in der aktuellen Version 6.06 auf der Kiste installiert.

Nach der Installation erschien das System (wie beim Versuch mit der 5.10-Live-CD) natürlich zuerst in Flimmer-VGA (640×480/60Hz), da der nVidia-nforce-Chipsatz nicht unmittelbar unterstützt wird. Nach Download des nVidia-glx-Treiberpakets aber war das relativ schnell nach Behebung eines kleinen Fehlers (xorg.conf etwas freizügiger schreibbar machen) zugunsten meiner gewohnten 1280×1024/85Hz behoben. Geht doch.

Das heißt ganz nebenbei auch, dass jetzt der DSL-Router und somit der Internetzugang prinzipiell problemlos erreichtbar war. Jetzt noch schnell die DNS-Server nachgetragen und das Surfen konnte beginnen. Den aktuellsten Firefox nebst meiner gewohnten Extensions aufgespielt, Skype installiert und nach etwas nervigem Soundgefummel wg. des Mikros zum Laufen gebracht.

Bookmarks importiert, Passwörter für die verschiedensten Zugänge nachgeguckt und noch ein paar erste Komforteinstellungen der Oberfläche vorgenommen und jetzt schreibe ich hier den ersten Artikel unter Ubuntu.

Soweit, so gut. Die nächsten Tage werde ich mir die ganze Geschichte mal ausgiebig anschauen und erkunden. Ich kenne Linuxe der SuSE-Art (6/7/8/9.x) mit KDE, aber noch nicht die Gnome-Umgebung. Vom ersten Eindruck her ist sie schön und scheint auch recht anwenderfreundlich zu sein.

Meine NTFS-Laufwerke sehe ich auch, nur: Kann ich die auch beschreiben? Wäre schön, denn dann hätte ich meine Datenbestände einfach mit beiden Systemen im Griff. Ein kurzer, noch nicht weiter untersuchter Versuch scheiterte erstmal. Geduld, kommt Zeit, kommt (hoffentlich) NTFS.

An was ich mich erst gewöhnen muss, ist die Ubuntu-Philosophie, den Superuser-Account (root) zugunsten der »sudo«-Lösung quasi ›abzuschalten‹. Das irritiert bei den ersten Ausflügen auf der Kommandozeile, wenn man es anders gewohnt ist. Es scheint aber gerade für weniger Webserver- und Linux-geübte Anwender besser verständlich und nutzbar zu sein.

Soweit mal für heute Abend, jetzt wartet noch der Rest eines Romans auf sein Ablesen… demnächst wahrscheinlich mehr zum Thema.

Creative Commons License
Dieser Inhalt (Textbeitrag und Fotos) ist unter einer Creative-Commons-Lizenz BY-NC-ND lizenziert.

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  1. dyingeyes weblog » Ubuntu, auf dem Weg (19.6.2006)

7 Kommentare zu ›Ubuntu, zweiter Anlauf‹

  1. kiesow

    alles für NTFS außer lesen ist definitiv als beta oder alpha zu sehen, von daher würde ich das niemals mit einer partition einsetzen, deren daten mir wichtig sind.

  2. Boris (Autor)

    4:15 Uhr… Frühest-Aufsteher?

    Ah ja. NTFS ist also nah wie vor die uneinnehmbare Burg für andere Systeme, wie ich mir auch wieder irgendwo im deutschen Ubuntu-Wiki habe lesen lassen. Aber da will ich jetzt mal nicht meckern.

    Gut. Und da der Rückzug FAT32 nicht in Frage kommt, bleibt als Lösung einfach der hier beschäftigungsfrei herumfliegende USB-Stick. Klappt wunderbar damit. Und so viele wichtige Daten sind es nicht, die ich auf beiden Systemen im Zugriff halten will. Ein paar OpenOffice-Dokumente, ein paar Fotos… kann man schon hin und her schieben.

  3. Pablo

    Und das mit sudo immer, es gibt auch eine einfachere Lösung, nämlich das root-Terminal, bei dem alle Befehle als root ausgeführt werden.

    Anwendungen -> Systemwerkzeuge -> Root Terminal
    sollte es da nicht sein:
    Rechtsklick auf Anwendungen -> Menüs bearbeiten -> Systemwerkzeuge -> Root Terminal abhaken.

  4. alp

    Wegen der ntfs-Problematik greife ich auf ext2ifs zurück. Damit kann man Linux-Partitionen als Laufwerk in Windows einbinden und lesen/beschreiben.

    Und wenn man mehrere Befehle als root absetzen muss, kann man mit “sudo -s” das zusätzliche “sudo” vor jedem Befehl sparen.

    Übrigens, kennst du schon Automatix?

  5. Boris (Autor)

    Ah Danke.
    ext2ifs sollte ich mir tatsächlich mal angucken. Das mit sudo -s habe ich mal irgendwo schon gelesen. Und der Begriff “Automatix” ist mir auch schon mal begegnet.

    Muss mir das alles mal angucken, wenn ich denn mal die DNS-Auflösung fest auf die Provider-DNSe gesetzt habe und nicht dynamisch via Router versorgen lasse. Was hier nämlich zu dem unerträglichst superlangsamsten Internetzugang aller Zeiten führt.

    Da habe ich mir die Lösung aber gerade notiert und werde sie heute Nachmittag einbauen.

    Und dann muss ich mal meine SSH-Key-Geschichten für den sicheren FTP- und Shell-Zugriff auf meinen dyingeyes-Webserver nebst Filezilla und PuTTY o.ä. einrichten.

    Es ist halt immer diese Fummelarbeit, bis alle persönlichen Anforderungen und Wünsche erfüllt sind…

  6. kiesow

    die fummelei ist aber doch genau das, was einem dem spass am computer bringt ;-) wobei ich ehrlich gesagt schon froh wäre, wenn das mal so rund laufen würde, wie ich es mir vorstelle …

    btw: frühaufsteher nicht, nachtmensch trifft es eher.

  7. Martin

    ich hab grade Kubuntu installiert (mit gnome …) und bin auch äußerst zufrieden, bis auf eine sache. ich habe ne neue sata platte am rechner hängen, die mir einfach unterschlagen wird. den sata controller erkennt das system ohne murren, nur die platte daran gar nicht. mal sehen

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