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14. Mai 2013
Beim Lesen dieses interessanten Artikels über die Versuche einiger deutscher Pressehäuser, ihre Onlineleser zu überreden, Adblock bzw. Adblock Plus abzuschalten respektive die Seiten dieser Onlineblätter zu ›whitelisten‹, damit unerwünschte Reklame angezeigt werden kann, packte mich die Neugier, mir eine solche Aufforderung einmal selbst anzuschauen (ich lese die im Artikel aufgeführten Blätter sonst nicht).
Gesagt, getan und den Spiegel Online aufgerufen.
Was sprang mich dort als erste Nachrichten-Schlagzeile unterhalb der Navigation an?
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Ach gar?
Ja. Habe ich. Grundsätzlich immer beim ersten Besuch einer Website. Das erspart mir nämlich eine große Menge überflüssiger, weil sinn- und nutzenarmer User Experiences, die bloß den Blick auf das Wesentliche (ähm… die nachrichtlichen Inhalte) verstellen.
Und so surfe ich nun auf den Seiten des Online-Spiegels herum, habe Javascript deaktiviert und Adblock Plus aktiviert, dazu noch Ghostery, und gelange trotzdem auf die Autoseite, auf der mir der neue Lamborghini Egoista im Bild entgegenprotzt, eine wahre Autogroteske höchstmöglicher Lächerlichkeit, wahrlich nur für Träger dauerhafter Hirnkorrektur-Spangen geeignet.
Was mich zu der abschließenden Frage drängt, warum es für Webbrowser noch keine Filterplugins gibt, die einen vor den Abbildern derartig krankhafter Auswüchse der Warenwelt bewahren.


